Gemeinde St. Silvester
Schulweg 4
1736 St. Silvester

Telefon: 026 418 10 70
Fax: 026 418 38 01
gemeinde@stsilvester.ch

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag
09:00 - 11:00 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr

Vor Feiertagen
16:00 Uhr

Geschichte

Wappen

Das Wahrzeichen von St. Silvester ist das kleine Kirchlein auf dem Hügel. Das Wappen der Gemeinde zeigt die Pfarrkirche auf einem grünen Hügel mit blauem Hintergrund umgeben von zwei Bäumen. Das im Jahre 1941 gewählte Wappen soll damit die dem hl. Silvester geweihte Pfarrkirche wiedergeben.

Die beiden Wappenbäume (Linde / Ulme) mussten aufgrund ihres Alters leider in den Jahren 1969 und 2006 gefällt werden. Damit keine allzu grosse Lücke entstand, wurden bereits zwei neue Linden gesetzt. Der im Frühjahr 1990 gepflanzte Baum stammt aus einem Reis der alten, ehrwürdigen Murtenlinde und wurde im botanischen Institut in Freiburg gezogen.




Name, Geschichte und Brauchtum

Der Ort, wo heute die Kirche steht, hiess im frühen Mittelalter Baselgin. 1148 wird in einer Urkunde erstmals der Name St. Silvester erwähnt. Dieser Name verrät, dass schon damals auf dem Hügel eine Kapelle oder eine Gebetsstätte stand, die dem heiligen Papst Silvester geweiht war. Diese Kapelle war bald überall in der Gegend bekannt, so dass der Name St. Silvester für die ganze Umgebung des Kirchleins verwendet wurde.

Der hl. Silvester erlebte als Priester der römischen Kirche die schrecklichen Tage der diokletianischen Christenverfolgung. Im Jahre 314 wurde Silvester als Papst und Bischof von Rom gewählt. Seine Regierungszeit verlief parallel zur Regierung Kaiser Konstantins des Grossen. Es war die erste Friedenszeit der Kirche.

Während der Amtszeit von Papst Silvester I fand das Konzil von Nizäa (325) statt, an welchem die Irrlehre des Arius verurteilt wurde und die Gottheit Christi im Sinne der Wesensgleichheit mit dem Vater definiert wurde.

Papst Silvester I starb am 31. Dezember 335. Aufgrund seines Gedenktages am Jahreswechsel wird Silvester als Patron für ein gutes neues Jahr angerufen. Vor allem die Bauern bitten ihn um ein reiches Futterjahr und um Schutz für ihre Tiere. Aus diesem Grunde tragen noch heute in St. Silvester viele Gläubige am Patronstag von den aufgelegten Opferfigürchen (Fraueli, Mannli, Kühe, Pferde, Schafe, Ziegen, Schweine und Hühner) nach vorne auf den Opfertisch, jeder nach seinem persönlichen Anliegen. Mit den Opfern dieser Figürchen ruft man den heiligen Silvester als Fürbitter an, dass Gott Mensch und Tier, Haus und Hof beschütze.

Tagesschauausschnitt vom 31.12.10
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=9bdd3a2c-9686-45d7-9fb8-c66e654ffc8b

Faltblatt des Heimatkundevereins Deutschfreiburg